Campus Schlüterstraße

    Hamburg, Deutschland

    Projektbeschreibung

    Umbau eines denkmalgeschützten Technik- und Verwaltungsgebäudes zum Wissenschaftsgebäude für universitäre und außeruniversitäre Lehr- und Forschungseinrichtungen.

    Das Hauptgebäude des ehemaligen Fernmeldeamtes wird entkernt, statisch ertüchtigt und neu ausgebaut. Neben dem Ausbau der Dachgeschosse, wird durch die Unterkellerung der Innenhöfe, sowie die (Teil)-Überbauung der Innenhöfe die bestehende Fläche erweitert. Die Fassaden werden nach Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Im Zuge der Baumaßnahmen werden das Durchfahrtsgebäude, sowie der angrenzende Weltkriegsbunker an der Binderstraße rückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Das nördlich angrenzende Technikgebäude wird im Erdgeschoss ausgebaut.
    Um den Campus-Bereich mit einer einladenden und repräsentativen Atmosphäre zu versehen, werden die Freianlagen umgestaltet. In diesem Zug wurde die Schlüterstraße bereits zur Fahrradstraße umfunktioniert.

    Ein aktuelles Video aus dem spannenden Bauprozess gibt es hier.

    Weitere Informationen auch unter Campus Schlüterstrasse (altes-fernmeldeamt.de)

    Alles auf einen Blick

    Projektlaufzeit 2021 - 2025
    Volumen ca. 144 Mio. €
    Objektart Universität
    Leistungen Rohbau , TGA , Grundausbau

    Projektstatus

    Projektfortschritt

    Leistungen: Rohbau , TGA , Ausbau

    Das ereignisreiche Jahr 2023 neigt sich dem Ende zu und die vielen aufregenden Momente lassen sich kaum in wenigen Zeilen festhalten. 
    Das wohl spektakulärste Ereignis des Jahres war das Richtfest für die Innenhofbebauung am 13.Oktober. Das rauschende Fest fand mit vielen Nachbarn, zukünftigen Nutzern des Gebäudes, Vertretern von nahezu allen Gewerken und nicht zuletzt mit dem hagenauer – Team statt. Das Hamburger Wetter zeigte sich gnädig und der tagelange Regen hörte pünktlich zum Richtspruch auf. Nachdem wir mehr als 18.000t Bauschutt, 30.000t Bodenaushub und 4.000t Betonabbruch abtransportiert haben, wurden 13.500t neuer Beton, 7.500kg Kalksandstein und über 1.100t neuer Stahl verbaut. Anhand dieser bewegten Massen wird deutlich wie eine effiziente Logistik und die drei Baukräne den Bauablauf im Hintergrund mitgestalten. Besonders ersichtlich sind die Fortschritte im Bereich Neubau, wo Ende des Jahres das ganze Erdgeschoss fertig gestellt sein wird.
    Mittlerweile ist fast die Hälfte der 8.500 m² Dachfläche des Altbaus abgedeckt und bereits mit ca. 35.000 von den 111.000 bereitliegenden neuen Dachziegeln eingedeckt. Hier werden in Zusammenarbeit mit den Architekten Musterflächen angelegt und für das Denkmalamt zur Beurteilung sichtbar gemacht. Dafür werden im historischen Gewölbe im Erdgeschoss die beschädigten Flächen mit einem Dampfstrahlgerät schonend gereinigt, zur Restauration kartiert und unter restauratorischen Gesichtspunkten entnommen. Die Arbeiten an der historischen Natursteinfassade beginnen dann im Jahr 2024. In enger Abstimmung mit dem Trockenbau sind sowohl die Installation von Leerrohren für den Kabelzug von Schwach- und Starkstrom, die Rohinstallation von den ersten WC-Anlagen und Teeküchen sowie die Installation der Wasser- und Abwasserleitungen und Heizungsrohre gestartet. Im Hinblick auf die anstehenden Estricharbeiten wird mit Hochdruck das Schließen der Trockenbauwände im Erdgeschoss vorbereitet. Parallel werden die Trockenbauwände im 1. OG bis 3. OG gestellt und einseitig beplankt. Ein Großteil der Gewerke ist damit vergeben. Es werden derzeit die Vergaben für die Gewerke Bodenbeschichtung, Malerarbeiten und Türen vorbereitet, die Anfang 2024 folgen.

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