ERP 6

    Berlin, Deutschland

    Projektbeschreibung

    Am Ernst-Reuter-Platz 6 wird bis 2022 eine komplette Revitalisierung eines bestehenden Gebäudes für zukunftsfähige Büro- und Konferenznutzungen vorgenommen. Der bis zu 47 Meter hohe Baukörper, dessen Fassaden Glas- und Metallbänder gliederten, hatte zuletzt der Telekom gedient und stand danach seit Jahren leer. Der Grund: Die Büroräume entsprachen den modernen Anforderungen nicht mehr. Zu den umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten zählen Demontage und Abbruch vorhandener Bauteile wie Fassaden und Decken, der taktweise Einbau neuer Decken mit Holoribverlegung und Betonage aber auch Sandstrahl- und Stahlbauarbeiten sowie Brandschutzbeschichtungen. Parallel wächst das Gebäude um zwei neue Geschosse. 
    Bei diesem Projekt haben wir erstmals das „LEAN Construction Management“ eingeführt. Die dabei vorgesehenen täglich stattfindenden Regelkommunikationen tragen zum flüssigen Bauablauf bei. 

    Einblick in unsere Baustelle am Ernst-Reuter-Platz

    Alles auf einen Blick

    Projektlaufzeit 2019 - 2022
    Volumen BGF 23.000 m²
    Objektart gemischte Gewerbeimmobilie
    Leistungen Rohbau , TGA , Ausbau

    Projektstatus

    Projektfortschritt

    Leistungen: Rohbau , TGA , Ausbau

    Das Bürogebäude am Ernst-Reuter-Platz 6 nimmt weiter seine künftige Form an. Die Fassadenarbeiten sind bis auf Komplettierung im EG und einigen Restleistungen fast abgeschlossen. Kurze Zeit später sind nun auch die verbleibenden Außengerüste an der Bismarckstraße, dem Ernst-Reuter-Platz und im Innenhof gefallen und geben so zum ersten Mal einen kompletten Eindruck vom fertigen Gebäude. 
    Nur die zwei Außenaufzüge am Anbau sind weiterhin für Materialtransport verblieben und werden bis weit in den Mieterausbau bestehen bleiben. Der Kran, der immerhin eine stattliche Höhe von 86 m hatte, wurde im 
    August innerhalb von 4 Tagen zurückgebaut. Dafür wurden zwei mobile Kräne eingesetzt. Der kleine mobile Kran (60-Tonnen) hat den großen mobilen Kran (400-Tonnen) im Hof aufgebaut, damit der den Turmdrehkran zurückbauen kann. Anschließend wurden die zwei letzten Deckenfelder sowie die Kranöffnung mit Holoribblechen geschlossen und betoniert.

    Die Putz-, Brandschutzbeschichtungs- sowie Malerarbeiten der Stahlkonstruktion und Holoribdecken sind bereits abgeschlossen. Da die Gewerke, die viel Staub und Müll verursachen, ihre Arbeit in den oberen Eta-
    gen abgeschlossen haben, wurde mit der ersten Zwischenreinigung von oben nach unten begonnen. Durch extrem lange, Covid-19 bedingte Lieferzeiten der Dämmung (Styrodur, Foamglas, Mineralwolle) wurden die Dachaufbau- und Estricharbeiten mit einer Verzögerung ab August fortgesetzt. In den WC-Einheiten aller Mietbereiche wird aktuell, beginnend in der 13. Etage, der Unterbau (gebundene Perliteschüttung) für den Estrich eingebaut. Nach einer Trocknungsphase wird auch der Estrich eingebracht. Die anschließenden Fliesenarbeiten sollen ab Anfang November starten. In den Untergeschossen werden derzeit die Lagerräume für die künftigen Mieter fertig gestellt, indem diese den finalen Bodenanstrich erhalten. 

    Die Arbeiten am TGA Grundausbau werden weiter fortgeführt. Aktuell werden vom Netzbetreiber die Versorgungsleistungen zu den Trafos gezogen und das Gebäude sollte zeitnah über das reguläre Stromnetz 
    und die bereits fertiggestellte NSHV versorgt werden. Die Zentralen für den Bereich Elektrotechnik sind fertiggestellt und für den Mieterausbau vorbereitet. Da es leider noch keinen Mieter für das Gebäude gibt, 
    fehlen uns noch einige Angaben bzw. Festlegungen, weshalb in vereinzelten Bereichen der Grundausbau nicht weitergeführt werden kann. Es werden stattdessen bereits gesicherte Bereiche aus dem Mieterausbau vorgezogen. 
    Mit dem großen Feuerwehraufzug A ist der erste Lift in Betrieb gegangen. Währenddessen bemüht sich die beauftragte Firma weiterhin, die restlichen sechs Aufzüge zu montieren und für ihren Einsatz vorzubereiten. Die vier Hauptaufzüge im Kern 1 sind bereits weitestgehend montiert. Nun folgen die zwei Aufzüge in Bauteil C, für die im letzten Jahr neue Schächte errichtet wurden. Durch den späten Wunsch des Bauherrn musste eine weitere Station ins UG2 ergänzt werden, was abermals den Rohbauer samt statischer Anpassung auf den Plan gerufen hat.

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